Beschränkungen

BESCHRÄNKUNGEN

Gemäß der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 dürfen lebende invasive gebietsfremde Arten von unionsweiter Bedeutung nicht vorsätzlich

  • in das Gebiet der Union verbracht werden, auch nicht zur Durchfuhr unter zollamtlicher Überwachung;
  • gehalten werden, auch nicht in Haltung unter Verschluss;
  • gezüchtet werden, auch nicht in Haltung unter Verschluss;
  • in die, aus der und innerhalb der Union befördert werden;
  • in Verkehr gebracht, verwendet oder getauscht werden;
  • zur Fortpflanzung, Aufzucht oder Veredelung gebracht werden, auch nicht in Haltung unter Verschluss;
  • in die Umwelt freigesetzt werden.

GENEHMIGUNGEN

Die zuständigen Behörden können hinsichtlich der oben aufgeführten Beschränkungen eine Ausnahmegenehmigung gewähren:

  • Es können Genehmigungen erteilt werden, durch die Einrichtungen gestattet wird, die gelisteten Arten zu halten, um Forschung und/oder Ex-situ-Erhaltungendurchzuführen oder wenn die Verwendung von Produkten, die aus invasiven gebietsfremden Arten von unionsweiter Bedeutung hervorgegangen sind, unerlässlich ist, um Fortschritte für die menschliche Gesundheitzu erzielen. Die Erteilung solcher Genehmigungen unterliegt bestimmten Bedingungen. Bitte beachten Sie, dass neben der Genehmigung der regionalen Behörde eventuell auch noch eine zusätzliche föderale oder regionale Genehmigung erforderlich ist, wenn die Art über regionale oder territoriale Grenzen transportiert wird.
  • Für Ausnahmegenehmigungen, die die Einfuhrbeschränkungen betreffen, ist die föderale Regierung zuständig (Klicken Sie hier für NL und hier für FR)
  • Die Europäische Kommission kann ausnahmsweise eine Genehmigung für eine Tätigkeit erteilen, die nicht unter "Beschränkungen" aufgeführt ist, sofern ein zwingendes öffentliches Interesse